LASE GmbH - Moderne Lasermessgeräte & hochentwickelte Softwareapplikationen // State-of-the-art laser sensors & sophisticated software applications

Fallrohr- und Schüttgutvermessung auf einem Spezialschiff von Jan De Nul

Die Bayern freuen sich über den Gewinn des Tripels, aber LASE freut sich gleich VIER Applikationen auf einem Schiff installiert zu haben! Der Spezialschiff-Produzent und Betreiber Jan De Nul verwendet die Laserscan- und Schüttgutmesssysteme von LASE auf der Joseph Plateau – einem „Subsea Rock Installation Vessel“.

Der weltweite Marktführer im Bereich Spezialschiffe zur Landgewinnung, des Hochsee-Baggerns und der Verlegung von Rohren und Kabeln auf den Weltmeeren nutzt vier verschiedene Messsysteme auf seinem neuesten Schiff Joseph Plateu. Unsere bewährte Lasertechnik wird auf dem 191 m langen Schiff zur präzisen Steineverladung für den Schutz und die Stabilisierung von Unterwasser-Pipelines angewendet, welches in einer Tiefe bis zu 2.000 m erfolgen kann. Das System für den Zusammenbau des Fallrohres ist hierbei hochentwickelt und arbeitet vollautomatisch. Durch die wiederum erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Firma Jan De Nul konnte LASE erneut seine Expertise im Bereich der intelligenten Laser-Messtechnik unter Beweis stellen.

 Die schlüsselfertigen Komplettlösungen teilen sich insgesamt auf die vier folgenden Applikationen auf:

1. LaseFPM - Fall Pipe Position Measurement  

2. LaseFDM - Fall Pipe Distance Measurement

3. LaseBVB - Bulk Volume Bunker

4. LaseBPC - Bulk Profile Conveyor

 


1. LaseFPM - Fall Pipe Position Measurement

Auf diesem Spezialschiff werden Fallrohre verwendet, die dazu dienen Kabel oder Pipelines auf dem Meeresboden mit Füllmaterialien aus dem Bunker an Bord des Schiffes zu bedecken. Dieses Fallrohr besteht aus vielen Einzelrohren die durch einen Roboter ineinander gesteckt werden. Aufgrund der Seebewegungen bewegt sich das Fallrohr innerhalb des Schiffskörpers mit einem max. Bewegungsspielraum von 2 m. Für den Zusammenbau des Fallrohres ist es wichtig, die relative Lage zwischen dem bereits im Wasser befindlichen Fallrohrs und dem weiteren einzusetzenden Rohr zu ermitteln. Hierfür werden vier Laserscanner aus der LASE 2000D-Serie eingesetzt. Die Sensoren werden in einer Ebene gesetzt. Die Position des Rohrs wird durchschnittlich alle 12 ms mit einer Genauigkeit von +/- 10 mm  aus einer Distanz von ca. 5 m ermittelt.

http://www.lase.de/anwendungen/positionierung.html

                           

 


 2. LaseFDM - Fall Pipe Distance Measurement

Das zweite Messsystem für die Fallrohre wurde entwickelt, um die Distanz zwischen dem Fallrohr und dem neu zuzuführenden Rohr zu ermitteln und somit die Krafteinwirkung beim Kontakt zu reduzieren. Für den Zusammenbau des Fallrohrs werden vier Laserscanner benötigt, die die vertikale Scanebene auch bei rauer See und somit starken Schwingungen des Rohrs sicher detektiert. Im Falle des Wiedereinholens des Fallrohrs wird hingegen nur ein Laserscanner verwendet, da die Abnahme der Rohre in einer höheren Position erfolgt. Bei einem Rohrdurchmesser von 1.000 mm befinden sich die Scanebenen in einem Abstand von 800 mm zueinander. Das Hardware-Equipment besteht bei dieser Applikation insgesamt aus fünf Laserscannern der LASE 2000D-Serie und einer spezifischen LASE Prozesseinheit zur Messwertermittlung.

• Exakte Flanschdistanzmessung aus 2D Profildaten

• Einsetzbar für die Montage & Demontage des Fallrohrs

• Ausblendung von Seilen & Rohren im Arbeitsbereich

• Genauigkeit der Rohrabstandsmessung: 50 mm

http://www.lase.de/anwendungen/dimensionen.html

 


3. LaseBVB - Bulk Volume Bunker

Bei dieser Systemlösung aus dem Bereich der Schüttgutvermessung  werden vier Laserscanner der LASE 3000D-Serie oberhalb der zwei Bunker gesetzt. An jedem dieser Bunker „blicken“ jeweils zwei Laserscanner auf die zu vermessende Fläche und scannen das Volumen und Profil. Aus den Rohdaten wird ein 3-dimensionales Profil des Bunkers erstellt und mit einem sogenannten „Null-Profil“, das während der Inbetriebnahme erstellt wurde, verglichen. Aus den hier gewonnen Daten der LASE CEWS Applikation kann die Software die Profile und die Volumen beider Bunker parallel und mit höchster Genauigkeit berechnen. Außerdem ist es noch mittels spezieller Filtertechnologie möglich, Teile von Maschinen (z.B. der Bagger in der Mitte der Bunker) aus den Scan-/Profildaten heraus zu filtern. Aufgrund der genauen Volumenmessung kann eine kontinuierliche Inventur betrieben werden, die vor allem als Basis für eine Materialdisposition dienen kann.

http://www.lase.de/anwendungen/volumen.html


4. LaseBPC - Bulk Profile Conveyor

Bei der weiteren Applikation aus unserm Bulk Logistics Bereich werden per 2D-Laserscanner der LASE 2000D-Serie das Fördervolumen auf Förderbändern ermittelt. An jedem Förderband wird eine Scanebene quer zur Förderrichtung projiziert, so dass ein 2-dimensionales Abbild des Materials erstellt werden kann. Auch hier findet ein Abgleich mit dem sog. „Null-Profil“ aus der Inbetriebnahme statt. Mit den erhaltenen Scandaten kann nun parallel die Volumen- und Massenstromrate (bei bekannter Dichte) auf beiden Förderbändern  ermittelt werden. Durch den Einsatz von Laserscannern mit der größtmöglichen Scanfrequenz – von bis zu 300 Scans pro Sekunde –wird das Material selbst bei einer enormen Bandgeschwindigkeit zuverlässig erfasst. Spezielle Algorithmen für die Justage und die Kalibrierung gewährleisten dabei höchste Genauigkeit. Die robusten Messsysteme aus dem Hause LASE erlauben einen sicheren Betrieb, selbst unter den rauen Umgebungsbedingungen.

http://www.lase.de/produkte/bergbau-volumen/profilvermessung-auf-foerderbaendern.html