LASE GmbH - Moderne Lasermessgeräte & hochentwickelte Softwareapplikationen // State-of-the-art laser sensors & sophisticated software applications

Immer richtig viel Kohle in der Tasche - Bunkerprofilvermessung mit LASE

Veröffentlich in: Nachrichten

Erfolgreiche Inbetriebnahme eines Profilmesssystems für Kohlebunker bei der Salzgitter Flachstahl GmbH

 

Bild: Blick auf den Abladebereich eines Kohlebunkers  / © LASE

31.10.2016 // Salzgitter Flachstahl GmbH verwendet LaseBVB-System für Bunkerprofilvermessung in Kohlebunker

Auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH wurde ein neuer Schiffsentlader in einer Kohlebunkeranlage in Betrieb genommen. Das Kohlematerial wird mit einem Greifer aus den Laderäumen der Schiffe in die unter dem Portalkran befindliche Bunkeranlage verladen. Diese ist in mehrere Bunkertaschen aufgeteilt, deren Volumen bei Messfahrten mittels 3D-Lasertechnik ermittelt wird.

Für die Erfassung des Bunkervolumens kommen berührungslose Messsysteme von LASE zum Einsatz, die sich aufgrund ihrer hohen Messgenauigkeit, der guten Reproduzierbarkeit sowie deren Robustheit besonders für solche Einsatzgebiete eignen. Zwei 2D-Laserscanner der LASE 2000D-11x Serie werden hierfür auf einem der Hauptträger des Schiffsentladers derartig montiert, dass deren Scanfläche senkrecht nach unten und parallel zum Hauptträger projiziert wird. Die beiden Laserscanner liefern sog. 2D-Profile in denen der Querschnitt des darunter befindlichen Bunkers dargestellt wird.

Das berührungslos messende Lasersystem beginnt immer dann automatisch mit der Vermessung, sobald der Kran verfährt und es von einer SPS angesteuert wurde. Während der Kranfahrt werden die erstellten 2D-Profile gesammelt und über die Entladerposition in ein 3D-Volumenmodell umgerechnet. Somit wird das Volumen der insgesamt acht Bunker permanent vollständig aktualisiert und das berechnete Ergebnis auf dem Bildschirm dargestellt. Für die Ermittlung des exakten Volumens können sogar die Trennmauern oder sonstige Gegenstände im Bunker durch Ausblendbereiche aus der Kalkulation ausgeschlossen werden.

Bild: LaseBVB Softwaremaske mit Managerapplikation / © LASE

Das System ist durch eine nutzerorientierte Bedienoberfläche leicht und intuitiv steuerbar, wobei das Dialogmanagement und der Konfigurationsassistent bereits eine einfache Inbetriebnahme ermöglichen. Die Software wertet die Rohdaten des 3D Scanners mit Hilfe spezieller Filteralgorithmen aus und unterteilt das gemessene
Volumen innerhalb des Bunkerbereichs in schachbrettähnliche Felder. Das Prozessleitsystem ist nun in der Lage, die aktuellen Füllstände jedes einzelnen Feldes bestimmen zu können. Aufgrund dieser Informationen kann es automatisch Zu- bzw. Abfuhrbewegungen des Materials bestimmen. Alle relevanten Statusinformationen werden für Dokumentationszwecke übersichtlich angezeigt und protokolliert.

Die Applikation ist äußerst vielseitig einsetzbar und wird zur Volumen- oder Profilbestimung bei verschiedensten Typen von Bunkeranlagen verwendet. Diese spezifische Softwareapplikation entstammt aus der Produktreihe des LASE CEWS Bulk Volume Moduls.

Mehr hierzu auf der Produktseite...

Fallrohr- und Schüttgutvermessung auf einem Spezialschiff von Jan De Nul

Veröffentlich in: Nachrichten

Die Bayern freuen sich über den Gewinn des Tripels, aber LASE freut sich gleich VIER Applikationen auf einem Schiff installiert zu haben! Der Spezialschiff-Produzent und Betreiber Jan De Nul verwendet die Laserscan- und Schüttgutmesssysteme von LASE auf der Joseph Plateau – einem „Subsea Rock Installation Vessel“.

Der weltweite Marktführer im Bereich Spezialschiffe zur Landgewinnung, des Hochsee-Baggerns und der Verlegung von Rohren und Kabeln auf den Weltmeeren nutzt vier verschiedene Messsysteme auf seinem neuesten Schiff Joseph Plateu. Unsere bewährte Lasertechnik wird auf dem 191 m langen Schiff zur präzisen Steineverladung für den Schutz und die Stabilisierung von Unterwasser-Pipelines angewendet, welches in einer Tiefe bis zu 2.000 m erfolgen kann. Das System für den Zusammenbau des Fallrohres ist hierbei hochentwickelt und arbeitet vollautomatisch. Durch die wiederum erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Firma Jan De Nul konnte LASE erneut seine Expertise im Bereich der intelligenten Laser-Messtechnik unter Beweis stellen.

 Die schlüsselfertigen Komplettlösungen teilen sich insgesamt auf die vier folgenden Applikationen auf:

1. LaseFPM - Fall Pipe Position Measurement  

2. LaseFDM - Fall Pipe Distance Measurement

3. LaseBVB - Bulk Volume Bunker

4. LaseBPC - Bulk Profile Conveyor

 


1. LaseFPM - Fall Pipe Position Measurement

Auf diesem Spezialschiff werden Fallrohre verwendet, die dazu dienen Kabel oder Pipelines auf dem Meeresboden mit Füllmaterialien aus dem Bunker an Bord des Schiffes zu bedecken. Dieses Fallrohr besteht aus vielen Einzelrohren die durch einen Roboter ineinander gesteckt werden. Aufgrund der Seebewegungen bewegt sich das Fallrohr innerhalb des Schiffskörpers mit einem max. Bewegungsspielraum von 2 m. Für den Zusammenbau des Fallrohres ist es wichtig, die relative Lage zwischen dem bereits im Wasser befindlichen Fallrohrs und dem weiteren einzusetzenden Rohr zu ermitteln. Hierfür werden vier Laserscanner aus der LASE 2000D-Serie eingesetzt. Die Sensoren werden in einer Ebene gesetzt. Die Position des Rohrs wird durchschnittlich alle 12 ms mit einer Genauigkeit von +/- 10 mm  aus einer Distanz von ca. 5 m ermittelt.

http://www.lase.de/anwendungen/positionierung.html

                           

 


 2. LaseFDM - Fall Pipe Distance Measurement

Das zweite Messsystem für die Fallrohre wurde entwickelt, um die Distanz zwischen dem Fallrohr und dem neu zuzuführenden Rohr zu ermitteln und somit die Krafteinwirkung beim Kontakt zu reduzieren. Für den Zusammenbau des Fallrohrs werden vier Laserscanner benötigt, die die vertikale Scanebene auch bei rauer See und somit starken Schwingungen des Rohrs sicher detektiert. Im Falle des Wiedereinholens des Fallrohrs wird hingegen nur ein Laserscanner verwendet, da die Abnahme der Rohre in einer höheren Position erfolgt. Bei einem Rohrdurchmesser von 1.000 mm befinden sich die Scanebenen in einem Abstand von 800 mm zueinander. Das Hardware-Equipment besteht bei dieser Applikation insgesamt aus fünf Laserscannern der LASE 2000D-Serie und einer spezifischen LASE Prozesseinheit zur Messwertermittlung.

• Exakte Flanschdistanzmessung aus 2D Profildaten

• Einsetzbar für die Montage & Demontage des Fallrohrs

• Ausblendung von Seilen & Rohren im Arbeitsbereich

• Genauigkeit der Rohrabstandsmessung: 50 mm

http://www.lase.de/anwendungen/dimensionen.html

 


3. LaseBVB - Bulk Volume Bunker

Bei dieser Systemlösung aus dem Bereich der Schüttgutvermessung  werden vier Laserscanner der LASE 3000D-Serie oberhalb der zwei Bunker gesetzt. An jedem dieser Bunker „blicken“ jeweils zwei Laserscanner auf die zu vermessende Fläche und scannen das Volumen und Profil. Aus den Rohdaten wird ein 3-dimensionales Profil des Bunkers erstellt und mit einem sogenannten „Null-Profil“, das während der Inbetriebnahme erstellt wurde, verglichen. Aus den hier gewonnen Daten der LASE CEWS Applikation kann die Software die Profile und die Volumen beider Bunker parallel und mit höchster Genauigkeit berechnen. Außerdem ist es noch mittels spezieller Filtertechnologie möglich, Teile von Maschinen (z.B. der Bagger in der Mitte der Bunker) aus den Scan-/Profildaten heraus zu filtern. Aufgrund der genauen Volumenmessung kann eine kontinuierliche Inventur betrieben werden, die vor allem als Basis für eine Materialdisposition dienen kann.

http://www.lase.de/anwendungen/volumen.html


4. LaseBPC - Bulk Profile Conveyor

Bei der weiteren Applikation aus unserm Bulk Logistics Bereich werden per 2D-Laserscanner der LASE 2000D-Serie das Fördervolumen auf Förderbändern ermittelt. An jedem Förderband wird eine Scanebene quer zur Förderrichtung projiziert, so dass ein 2-dimensionales Abbild des Materials erstellt werden kann. Auch hier findet ein Abgleich mit dem sog. „Null-Profil“ aus der Inbetriebnahme statt. Mit den erhaltenen Scandaten kann nun parallel die Volumen- und Massenstromrate (bei bekannter Dichte) auf beiden Förderbändern  ermittelt werden. Durch den Einsatz von Laserscannern mit der größtmöglichen Scanfrequenz – von bis zu 300 Scans pro Sekunde –wird das Material selbst bei einer enormen Bandgeschwindigkeit zuverlässig erfasst. Spezielle Algorithmen für die Justage und die Kalibrierung gewährleisten dabei höchste Genauigkeit. Die robusten Messsysteme aus dem Hause LASE erlauben einen sicheren Betrieb, selbst unter den rauen Umgebungsbedingungen.

http://www.lase.de/produkte/bergbau-volumen/profilvermessung-auf-foerderbaendern.html

Abfall

Veröffentlich in: Branchen

In Müllverbrennungsanlagen werden die Abfälle in Bunkern zwischengelagert - bevor es zur Verbrennung geht. In diesen Bunkern muss die Materialmenge für eine permanente Inventur gemessen werden, um entsprechend disponieren zu können.