LASE GmbH - Moderne Lasermessgeräte & hochentwickelte Softwareapplikationen // State-of-the-art laser sensors & sophisticated software applications

DGUV-Zertifizierung für LaseLCPS-3D-2D - sicherer Containertransport für Portalkrananlagen

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LASE wurde von der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für sein Produkt LaseLCPS-3D-2D (Load Collision Prevention System) nach Performance Level d Kategorie 3 zertifiziert. Diese Norm für die Sicherheit von Maschinensteuerungen nach DIN EN ISO 13849 ist ein weiterer Meilenstein innerhalb der Produktentwicklung und entspricht den höchsten Anforderungen heutiger Sicherheitsstandards in der Hafenindustrie. Dieses Produkt wird weltweit in Binnen- und Überseehäfen für den kollisionsfreien Containertransport an Portalkrananlagen eingesetzt.

Die Performance Level nach DIN EN ISO 13849 sind Parameter im Bereich der Maschinensicherheit, die das Maß an Zuverlässigkeit einer Sicherheitsfunktion darstellen. Durch das Erreichen des Performance Level d und somit dem zweithöchsten Parameter für die Risikoreduzierung bestätigt die Applikation LaseLCPS-3D-2D seinen hohen Entwicklungsstatus und auch seine Akzeptanz auf dem Markt. Hinsichtlich der Sicherheitsnormen von z.B. Terminalbetreibern in den Containerhäfen ist es wichtig stets funktionierende Kranmaschinen zu besitzen, die einen zuverlässigen Schutz gegen Fehlfunktionen besitzen. Eine hohe Anlagenverfügbarkeit bei Portalkrananlagen (RMG, RTG) sorgt somit nicht nur für mehr Sicherheit in den Arbeitsbereichen, sondern auch für konstante und vorhersehbare Prozesse.

Die spezifische LaseLCPS-3D-2D Variante aus der LCPS-Produktfamilie besteht aus einem kombinierten 3D/2D Lasermesssystem bei dem je ein 2D- und ein 3D-Laserscanner unter dem Kran-Trolley montiert werden. Die LaseLCPS Applikationssoftware sammelt alle Scandaten, führt alle notwendigen Berechnungen durch und sendet die Ergebnisse an die Maschinensteuerung. Um die Informationen über alle vorhandenen Containerstapel im Lagerplatzbereich erhalten zu können, wird vor der allerersten Containerverladung erst einmal während der Inbetriebnahme ein 3D-Profil in Kran- sowie Katzfahrtrichtung erstellt und abgespeichert. Die Scanebenen der beiden 2D- und 3D-Laserscanner verlaufen stets orthogonal zueinander.

Des Weiteren wird der Lagerplatzbereich auch dann während des Normalbetriebs abgescannt, um auch mögliche Schattenbereiche zu erfassen, die z.B. vorher durch erhöhte Containerstapel verdeckt gewesen sind. Für den Zweck der Kollisionsvermeidung wird nun innerhalb der Software ein dynamischer Überwachungskubus um die beförderte Ladung (Container) erzeugt und dargestellt, der permanent eine Überschneidung mit dem Containerprofil prüft. Im Falle einer potentiellen Überschneidung befiehlt die LaseLCPS-Software eine Verzögerung der Kranfahrt durch eine sukzessive Verlangsamung der Fahrtgeschwindigkeit, die letztendlich sogar zu einem völligen Stopp führen kann. Auf den Alltag bezogen liegt der Vergleich mit einer Einparkhilfe sehr nahe, die ebenso Kollisionen vermeidet und dem Fahrer eine nutzenbringende Assistenz bietet.

Zusätzlich ist für jedes der LCPS-Systeme eine Soft Landing Funktion optional verfügbar, die für ein materialschonendes Containerhandling sorgt. Hierdurch erleidet der Kran-Spreader weniger Verschleiß sowie auch zu einer deutlichen Reduzierung der Lärmemission beim Absetzen führt.

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Lkw-Volumenmesssystem sorgt für exakte Materialanlieferung bei M11-Autobahnprojekt (Russland)

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LASE GmbH - 20.06.2017

Um das exakte Ladevolumen von Kipplastern vermessen zu können, wurde für den Kunden EuroTransStroy auf einer Autobahnbaustelle die Applikation LaseTVM in der Nähe der russischen Stadt St. Petersburg in Betrieb genommen. Das laserbasierte Messsystem ermittelt das exakte Volumen der für den Straßenbau eingekauften Materialien wie Sand oder Schotter und verhindert somit mögliche Ladedifferenzen. Des Weiteren sorgt ein angebundenes Kamerasystem mit zusätzlichen Features wie einer Kennzeichenerfassung sowie der Aufnahme des Ladebereichs für ein umfassendes und transparentes Datenhandling im Rahmen der Systemumsetzung.

EuroTransStroy, eines der größten Straßenbauunternehmen in Russland, ist aktuell mit der Erweiterung der M11-Autobahn beauftragt, die die Städte Moskau und St. Petersburg verbinden wird. Die Fertigstellung soll rechtzeitig zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sein, so dass bei einem erhöhten Fahrzeugaufkommen der Verkehr weiter problemlos läuft. Die Gesamtlänge dieses Erweiterungsstückes beträgt ungefähr 684 km und an der betreffenden Baustelle wird aktuell ein Teilstück über 38 km präpariert. Während der Bauzeit wird sehr viel Material wie Sand oder Straßenschotter für die Grundschicht verwendet, die von EuroTransStroy eingekauft werden müssen. Um nun eine präzise Materialverwaltung sowie -abrechnung durchführen zu können, wurde ein laserbasiertes System für die hochgenaue Vermessung von Schüttgütern auf Kipplastern installiert. Mit der Applikation LaseTVM - Truck Volume Measurement erhält der Kunde nun stets das exakte Volumen der gelieferten Materialien.

Das Messsystem befindet sich an einer Anlieferungsstation neben der Autobahn, bei der ein 3D-Laserscanner aus der LASE 3000D-C2-11x Serie unter einer Torkonstruktion angebracht ist. Nach Einfahrt des Trucks werden die Lasermessdaten an die LaseTVM-Software über eine Ethernet-Schnittstelle gesendet und dem Bedienpersonal auf dem Bildschirm dargestellt. Zwei weitere IP-Kameras sind ebenfalls an beiden Enden der Torkonstruktion montiert, mit der eine Kennzeichenerkennung durchgeführt wird. Eine weitere Video-Kamera unterhalb des Torbereichs ist auf den Haltebereich der Lkw gerichtet, so dass die Ladefläche und der Materialtyp eingesehen werden können. Durch die Verwendung einer Wetterschutzhaube sind der 3D-Laserscanner sowie die Kameras vor Wettereinflüssen geschützt.

Der Messablauf beginnt bei der Einfahrt eines Lkw in Schrittgeschwindigkeit (ca. 5 km/h, bei der das Kennzeichen und eine Aufnahme aus der Draufsicht jedes Fahrzeug aufgenommen werden. Nachdem der Lkw eine zentrische Position im Torbereich eingenommen hat, beginnt der 3D-Laserscanner mit dem Scan-Prozess. Gleichzeitig kann das Bedienpersonal bereits den Materialtyp mit den Angaben innerhalb der Lieferdokumente prüfen. Nach einer durchschnittlichen Scandauer von ca. 10 Sekunden ist der erste Messvorgang abgeschlossen und der Lkw kann in den Lagerbereich zum Abladen fahren. Danach kehrt der Lkw vor der Ausfahrt für eine abschließende Leervolumenmessung in den Messbereich zurück. Der 3D-Laserscanner vermisst den entleerten Ladebereich des Lkw, dessen Scandaten wie bei der Einfahrt an die LaseTVM-Software gesendet werden und hieraus wird das exakte Volumen aus der Differenz beider Messdaten (Einfahrt/Ausfahrt) berechnet. Ebenso werden wieder das Kennzeichen und ein Bild aus der Draufsicht erfasst und systemseitig gespeichert.

EuroTransStroy besitzt somit ein Tool für ein umfassendes und transparentes Datenhandling, mit dem alle angelieferten Materialien für evtl. Nachkontrollen abgespeichert sind und über Filteroptionen relativ einfach nachverfolgt werden können. Durch die Nutzung dieses Systems ist der Kunden gegen mögliche Manipulationen hinsichtlich des angelieferten Materials geschützt. Der Kunde hat sich bewusst für eine volumetrische Messung entschieden, da Erfahrungen aus früheren Projekten mit Lkw-Waagen gezeigt haben, dass das Gewicht durch Wasserzuführung manipulierbar ist. Aufgrund der Vielzahl an Lkw-Typen ist eine Sichtprüfung der Materialmenge ebenso nicht ausreichend. Mit der Messanlage hat EuroTransStroy eine zuverlässige, manipulationsfreie und dokumentierte Kontrolle über das gelieferte Material, das ihm und seinen Lieferanten eine solide Abrechnungsbasis bietet.

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LKW-Volumenmesssystem (LaseTVM) für Leca-Werk in Nizhnekamsk, Russland

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Fertigstellung eines LKW-Volumenmesssystems (LaseTVM) für ein Leca-Werk in Nizhnekamsk, Russland

 

Bild: Montageort des 3D Laserscanners über dem Wartebereich / © LASE

27.07.2016 // Fertigstellung eines Lkw-Volumenmesssystems (LaseTVM) gemeinsam mit unserem russischen Partner OOO Fest auf dem Betriebsgelände des Unternehmens Keramzit in Nizhnekamsk, Russland. Innerhalb dieses Projektes wurde jedoch nicht nur ein reines Volumenmesssystem in Betrieb genommen, sondern viel mehr auch die Datenverarbeitung von Fahrzeug-Kennzeichen und Bilder leerer Lkw. Mit dieser alles vereinenden Lösung konnte kundenseitig die Prozesskette im Bereich des Schüttguthandling für Leca (Blähton) deutlich verbessert werden.

Die Applikation LaseTVM – Truck Volume Measurement ist hoch präzises dreidimensional messendes System, das speziell für die Vermessung von Lkw-Ladevolumen entwickelt worden ist. Zwei 3D Laserscanner aus der LASE 3000D-C2-11x Serie wurden auf dem Betriebsgelände des Unternehmens Keramzit in Nizhnekamsk (Russland) am Eingang des Ladebereichs installiert, um das Ladevolumen der ein- und ausfahrenden Lkw zu vermessen. Nach der Ankunft müssen die Lkw zunächst unter dem 3D-Lasermesssystem anhalten, so dass das Leerprofil bestimmt werden kann. Nach der Beladung mit Schüttgutmaterial (hier Leca) müssen die Lkw vor Ausfahrt erneut unter den 3D Laserscannern anhalten, um das endgültige Ladevolumen bestimmen zu können.

Zudem ist das Messsystem unabhängig davon, ob es sich um einen Lkw mit Auflieger oder Tandemanhänger handelt. Beide Volumenmessungen (leer und beladen) werden jeweils an die Applikationssoftware LaseTVM übermittelt, die mit speziellen Softwarealgorithmen arbeitet. Das Differenzvolumen aus der aktuellen Lademenge und Leerprofil ergibt dann das tatsächliche Ladevolumen. Die 3D Laserscanner sind in einer Höhe 5,50 m und in einem Abstand von 8,00 m zueinander montiert – weit genug um mit ihren Scanebenen das gesamte Lkw-Gespann abzudecken.

Weitere Funktionalitäten innerhalb dieser Inbetriebnahme von LaseTVM ist die Erkennung der korrekten Lkw-Position während der Vermessung durch Lichtsignale, die Datenaufnahme der Fahrzeug-Kennzeichen sowie von Bildaufnahmen leerer Lkw. Aufgrund der Inbetriebnahme unter winterlichen Bedingungen konnte das Messsystem sich sofort mit seiner Robustheit auszeichnen!

Bild: LaseTVM Softwaremaske - Lkw-Messdaten und 3D-Visualisierung eines leeren Lkw / © LASE

Die Applikation ist äußerst vielseitig und kann für die Volumen- und Profilvermessung  verschiedenster Schüttgutmaterialien wie Erz, Leca, Kies, Sand oder auch Hackschnitzel eingesetzt werden. Fehlerhafte Messungen durch z.B. Feuchtigkeit (bis zu 20%) können somit ausgeschlossen werden und verhindern somit auch mögliche Gewichtsmanipulationen. Das hochgenaue Lasermesssystem besitzt eine Genauigkeit von ca. 98% und sorgt für eine komfortable Warenwirtschaft im Bereich der Steuerung von Materialbewegungen.

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Weiteres System zur 3D Laser-Volumenvermessung von Kohlehalden bei ADANI

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LASE mit weiterem System für 3D Laser-Volumenvermessung von Kohlehalden bei ADANI in Mundra, Indien

 

Bild: Blick auf die Kohlehalde von der Inspektionsplattform des Stacker/Reclaimers / © LASE

27.07.2016 // LASE mit weiterem System für 3D Laser-Volumenvermessung von Kohlehalden bei ADANI in Mundra, Indien

Die LASE GmbH hat zwei weitere Schaufelradbagger (Stacker-/Reclaimermaschinen) bei ADANI Ports mit 3D-Lasermesssystemen für die Volumen- und Profilermittlung von Kohlehalden erfolgreich in Betrieb genommen. Das System beinhaltet ebenfalls eine spezifische Manager-Applikation, in der die Segmentierung der verschiedenen Halden sowie Volumen- und Gewichtsinformationen dargestellt werden.

Das System für die Haldenvolumenvermessung (Produktname LaseBVH – Bulk Volume Heap) wird dafür eingesetzt, um mit Hilfe von installierten 3D Laserscannern aus der LASE 3000D-S-13x Serie wichtige Informationen über z.B. Volumen, 3D Profil oder höchste Punkte zu erhalten. Insgesamt wurden bei Adani zwei Maschinen mit Laserscannern ausgestattet mit denen nun insgesamt drei Halden gleichzeitig vermessen werden können. Die Laserdaten der beiden Maschinen werden an die von LASE entwickelte Manager-Applikation weitergeleitet, in der die verschiedenen Halden übersichtlich dargestellt werden sowie eine Segmentierung der Halde möglich ist. Bei dieser Inbetriebnahme wurden zusätzliche Kundenbedürfnisse noch insoweit abgedeckt, dass auch Gewichtsdaten innerhalb der Manager-Applikation berücksichtigt werden.

Bei der Softwareapplikation LaseBVH werden je nach Haldengröße ein oder weitere 3D Laserscanner auf der Maschine installiert. Der Scanner „blickt“ von der Spitze der Maschine auf die Halde und scannt das Profil. In Verknüpfung mit Daten über die aktuelle Maschinenposition wird eine drei-dimensionale Darstellung des gesamten Haldenprofils erzeugt und innerhalb der Applikation mit einem sog. Null-Profil verglichen, das während der Kalibrierung ermittelt wurde. Aus den gesammelten Laserdaten errechnet die Softwareapplikation dann höchstgenau das aktuelle Profil und Volumen der Halde. Diese Informationen werden dann an das Prozessleitsystem weitergeleitet, so dass jede weitere Zufuhr oder Entnahme von Material automatisch erkannt wird.

Bild: LaseBVH Softwaremaske mit Managerapplikation / © LASE

Das Messsystem kann mit seiner userorientierten Dialogsteuerung sowie dem Konfigurationsassistenten intuitiv bedient werden. Wichtige Statusmitteilungen werden protokolliert und für weitere Dokumentationszwecke übersichtlich aufbereitet. Für eine Integration in Produktionsanlagen sind ebenfalls alle Standard-Schnittstellen verfügbar.
Die Software-Applikation LaseBVH – Bulk Volume Heap besitzt eine hohe Vielseitigkeit und kann für die Volumen- und Profilvermessung verschiedenster Lager von Schüttgutmaterial oder Rohmaterialien angewandt werden. Diese spezifische Software entstammt aus dem Produktmodul LASE CEWS Bulk Volume, das noch viele weitere Schüttgutvermessungsbereiche beinhaltet.

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LASE erhält Folgeauftrag für weitere Waggon-Kippstationen in Brasilien

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Inbetriebnahme von fünf weiteren sog. Waggon-Kippstationen mit der Applikation LaseRCD in Sao Luis (Bild: © LASE)


22.12.2014 // LASE erhält Folgeauftrag für weitere Waggon-Kippstationen in Brasilien

In Zusammenarbeit mit unserem brasilianischen Distributionspartner C+ Tecnologia hat LASE weitere Aufträge in Sao Luis für seine Applikation LaseRCD für den vollautomatischen Betrieb von sog. Waggon-Kippstationen (engl. railcar dumper oder auch wagon tippler) erhalten. Somit ist nun die gesamte Verladestelle des weltweit drittgrößten Bergbauunternehmens VALE auf allen Waggonlinien mit 3D-Lasermessanlagen von LASE ausgestattet.

Im Landesinneren abgebautes Eisenerz wird per Eisenbahn zu den Verladehäfen an die Küste zur weiteren Verschiffung transportiert, wo die Entladung der Waggons durch Kippstationen durchgeführt wird. Um einen höchstmöglichen Grad der Automatisierung bei diesem Prozess zu erreichen, wird neben dem Einsatz von 3D-Laserscannern aus der LASE 3000D-Serie auch eine Steuerung über Software übernommen. Bereits bei der Einfahrt eines Waggons vermisst die LaseRCD-Applikation zunächst das Waggonprofil, um sich darin befindende Gegenstände oder Personen zu detektieren. Nach der darauf folgenden Drehung bzw. Rückdrehung erfolgt bereits die Leerstandsmessung, bei der nach möglichen Restinhalten geprüft wird. Bei verbliebenem Restmaterial kann somit der Waggon nochmals gedreht oder das Material manuell entfernt werden. Alle Messungen werden über die LaseRCD Softwareapplikation gesteuert. Durch die Synchronisation der schwenkenden Laserscanner mit den Drehungen der Waggons sowie durch den Einsatz von luftgespülten Schutzgehäusen, die Verschmutzungen der Laserscanner verhindern sollen, sorgt die 3D-Lasermesstechnik dafür, dass die Waggons mit hoher Genauigkeit lückenlos und vollautomatisch vermessen werden können.

Den gesamten Prozessablauf der LaseRCD-Applikation finden Sie auf unserer Produktseite...

Weitere Inbetriebnahme im Kohlekraftwerk VIZAG zur Haldenvolumenvermessung

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 Ausrüstung von zwei neuen Stacker/Reclaimer-Maschinen mit 3D-Laser-Messanlagen von LASE (Bild: © LASE)


17.12.2014 // Weitere Inbetriebnahme im Kohlekraftwerk VIZAG zur Haldenvolumenvermessung

Das Unternehmen ADANI gehört zu einem der größten Stromproduzenten in Indien. Für dessen Kohlekraftwerk VIZAG wurde für zwei neue Stacker/Reclaimer-Maschinen jeweils eine 3D-Laser-Messanlage von LASE geordert – ADANI setzt damit erneut auf eine lückenlose und kontinuierliche Erfassung des Haldenprofils und Haldenvolumens mit Hilfe von Lasertechnologie. Die Messanlage besteht aus einem 3D-Laserscanner und einer Prozessoreinheit (LASE Control Unit/LCU) auf der die spezifische Applikationssoftware LaseBVH zur Haldenprofil- und Haldenvolumenmessung läuft.

Die Scannerdaten werden zu einer MASTER-LCU im zentralen Steuerstand übertragen, wo dann ein gesamtes Lagerplatzabbild zusammengefasst und visuell dargestellt werden kann. Die Messanlage kann in zwei Modi betrieben werden, in denen im Modus 1 eine Messfahrt der Maschine über den gesamten Lagerplatz durchgeführt wird. Im Modus 2 findet ein permanenter Scanprozess während der Produktion statt. Somit erfolgt eine kontinuierliche Haldenprofil- und Haldenvolumenmessung sowie eine permanente Inventur. Weitere Anwendungen zur Vermessung von Lagerprofilen oder Lagervolumen finden Sie online in unserer Produktübersicht...

 

Flexibras beauftragt LASE für weitere Anti-Kollisionssysteme in Brasilien

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Ausstattung des bereits vierten Fahrzeugs mit dem in vielen Industriebereichen bewährten Anti-Kollisionssystem (Bild: © LASE)

 

17.12.2014 // Flexibras beauftragt LASE für weitere Anti-Kollisionssysteme in Brasilien

Im Rahmen der Projektfortsetzung beim brasilianischen Unternehmen Tecnip/Flexibras soll zur Ausstattung eines weiteren sog. Jumbos ein kollisionsfreier Transport von Schlauchtrommeln auf Basis von 2D und 3D Laserscannern gewährleistet werden. Hier stattet LASE bereits das vierte Fahrzeug mit seinem in vielen Industriebereichen bewährten Anti-Kollisionssystem aus, um diese äußerst speziellen Transportfahrzeuge auf dem Produktionsgelände in vordefinierten kritischen Bereichen beschädigungsfrei zur Schiffsverladung bewegen zu können.

Tecnip/Flexibras produziert Spezialschläuche für die Ölindustrie, die für den Weitertransport auf Trommeln (sog. Reels) aufgerollt und per Schiff an die Offshore-Plattformen geliefert werden. Die Schlauchtrommeln werden mit Hilfe von sog. Jumbo-Transportern von ihrem Lagerstandort entnommen, die aufgrund Ihrer großen Dimensionen schwer zu manövrieren sind. Das Anti-Kollisionssystem ist in seiner Funktionalität in zwei verschiedene Zonen aufgeteilt, wobei sich das Fahrzeug in der gelben Zone verlangsamt und in der roten Zone den Transport anhält. Um den Arbeitsprozess in diese Zonen nicht zu beeinträchtigen wurde die Softwareapplikation dermaßen parametriert, dass außerhalb der Gebäude auf Freiflächen und während der Trommelverladung die Anti-Kollisionsfunktion deaktiviert ist. Insgesamt werden acht 2D Laserscanner (LASE 2000D-11x Serie) für die horizontale und vertikale Überwachung in Kombination mit einem 3D Laserscanner (LASE 3000D-C2 Serie) sowie einer GPS-Einheit eingesetzt. Diese werden allesamt an den Fahrzeugenden sowie zentral auf dem Dach montiert, um neben der Anti-Kollisionsfunktion auch den Trommeldurchmesser, den Ladestatus und die Ladehöhe während des Transports bestimmen zu können.

Darstellung: Software-Screenshot der Trommelvermessung

Weitere Informationen über unsere Anti-Kollisionssysteme finden Sie online auf unserer Produktseite...

PSA geht auf Nummer sicher mit LaseSCP

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LaseSCP-3D - Stack Collision Prevention - 3D

 LaseSCP - Stack Collision Prevention

23.09.2014 // PSA geht auf Nummer sicher mit LaseSCP

PSA erteilt LASE den Auftrag für sein bewährtes Anti-Kollisions-System LaseSCP und des Weiteren für die Applikation LaseASC zur exakten Stapelung von Containern.

Beide Systemlösungen aus dem Produktbereich für Häfen sorgen für eine Erhöhung der Sicherheit beim Betrieb von RTG's und sind durch ihre erweitere Performance dazu in der Lage, sogar die Container in benachbarten Containerreihen zu detektieren. Das System für eine fortschrittliche Kollisionsvermeidung basiert auf dem Einsatz von Laserscannern aus der LASE 3000D-Serie und vermisst den gesamten Arbeitsbereich 3-dimensional. Nachdem das 3D-Container-Profil erstellt und abgespeichert wurde, wird es mit der „zukünftigen Position der Last“ verglichen - im Falle einer erkannten Überlappung wird der Kran angehalten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Produktseite...

LaseTVM - Truck Volume Measurement

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LaseTVM - Truck Volume Measurement
 
Die Produktapplikation LaseTVM-3D - Truck Volume Measurement ist eine hochpräzise dreidimensionale Laser-Messanlage zur Vermessung des Ladevolumens von LKW (Bild: © LASE)
 
Kundenvorteile:
  • Elimination fehlerhafter Gewichtsmessungen durch Feuchtigkeit innerhalb der Umrechnung (bis zu 20% des Volumens)
  • Ausschluss von Gewichtsmanipulationen
  • Hochpräzises Lasermessverfahren (Genauigkeit ca. 2%)
  • Sofortige Volumenerfassung ohne weitere Umrechnungsfaktoren
  • Zeit je Scan nur ca. 5 s / je Truck
  • Messdatenspeicherung für vereinfachte Betriebsprüfung
  • Einfache Unternehmensressourcenplanung
  • Fernwartung und Online Support bei Inbetriebnahme
  • Verringerter Personalaufwand

Kurzbeschreibung:

Um die Transportgüter auf dem LKW exakt vermessen zu können, werden 3D Laserscanner aus der LASE 3000D-C2-11x Serie in Verbindung mit der LaseTVM-Applikationssoftware verwendet. Die Laserscanner werden in ca. 7 m Höhe oberhalb des Bodens zentral in ein Gate montiert. Erreicht ein ankommender LKW seine Halteposition, kann nun das jeweilige Ladevolumen bestimmt werden. Der gemessene Differenzwert aus der aktuellen Lademenge und dem Leerprofil ergibt das Ladevolumen.

Die Applikation kann neben einer dazugehörigen Ampelanlage zur LKW-Positionierung auch als Gate-System oder auch in Kombination mit einem Kiosk-System betrieben werden, bei dem durch unterstützende OCR-Kameras die Nummernschilder während der Anmeldung registriert werden können.

Truck Positionierung an STS-Kran

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Die Firma LASE hat eine Messanlage zur Positionierung von Trucks mit Anhängern unter einer STS Containerbrücke entwickelt. Die Anlage wurde Anfang 2012 in einem südchinesischen Containerhafen in Betrieb genommen.

Zielsetzung der Aufgabenstellung

  • Die Anhänger zentrisch unter der Containerbrücke so zu positionieren, damit die Übergabe der Container ohne Kranfahrt erfolgen kann
  • Die Umschlaggeschwindigkeit sollte erhöht werden
  • Das Personal sollte reduziert werden
  • Das Personal sollte weitestmöglich aus dem Gefahrenbereich entfernt werden

Anlagenaufbau

Die Messanlage besteht aus 2 x 3D-Laserscannern der LASE 3000D Serie. Die beiden 3D-Laserscanner sind auf den Portalquerträgern angebracht und werden über eine Ethernet-Schnittstelle mit der LASE Control Unit (LCU) verbunden. Auf dem Industrie-PC läuft die Basis Software CEWS Basic und das applikationsspezifische Softwaremodul von unserem Produkt LaseTPC - Truck Positioning Crane zur optimalen Positionierung von Trucks und effizienteren Containerverfrachtung.

Abb. 1: Containerbrücke mit Anbauort der Laserscanner

Funktion

Der Kranfahrer wählt vorab an auf welchen Spuren die Trucks einfahren sollen, so dass sich die 2D-Scanebenen der Laserscanner dementsprechend einstellen werden. Fährt nun ein Truck mit Anhänger in den Bereich des Portals, so erfasst die Laser-Messanlage die Position des Fahrzeugs und leitet den Truckfahrer über eine zusätzlich installierte Ampelanlage an die zentrische Position unterhalb der Containerbrücke.
Wenn der Truck mit Anhänger zum Stillstand gekommen ist, erfolgt sofort eine 3D-Vermessung des Fahrzeugs sowie eine exakte Positionsbestimmung - selbst auch in Katzfahrt und Rotation des Anhängers um die Höhenachse. Mit diesen Eingangsinformationen kann dann der Spreader demnach vorpositioniert werden. Diese Funktion ist insbesondere im Doppel-Hubwerkbetrieb notwendig, da zwei Spreader auf zwei Container (resp. Anhänger) abgesetzt werden sollen.

Abb. 2: LASE CEWS Applikationssoftware "Truck Positioning"

Die Abbildung 2 zeigt die LASE CEWS Applikation „Truck Positioning“, wobei hier zu diesem Zeitpunkt des Software-Screenshots in LANE 2 ein Truck mit einem 40"-Container einfährt. Die Ampel gibt dem Truckfahrer das hierbei Feedback, dass er viel zu weit eingefahren ist.

Fazit
Schön war bei dieser Applikation zu sehen, wie die Truckfahrer die Funktion in kürzester Zeit angenommen und mit dem System gearbeitet haben.

Mehr über unsere Systeme und Lösungen zur Steigerung der Effizienz und Sicherheit in Häfen erfahren Sie hier!