LASE GmbH - Moderne Lasermessgeräte & hochentwickelte Softwareapplikationen // State-of-the-art laser sensors & sophisticated software applications

DGUV-Zertifizierung für LaseLCPS-3D-2D - sicherer Containertransport für Portalkrananlagen

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LASE wurde von der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für sein Produkt LaseLCPS-3D-2D (Load Collision Prevention System) nach Performance Level d Kategorie 3 zertifiziert. Diese Norm für die Sicherheit von Maschinensteuerungen nach DIN EN ISO 13849 ist ein weiterer Meilenstein innerhalb der Produktentwicklung und entspricht den höchsten Anforderungen heutiger Sicherheitsstandards in der Hafenindustrie. Dieses Produkt wird weltweit in Binnen- und Überseehäfen für den kollisionsfreien Containertransport an Portalkrananlagen eingesetzt.

Die Performance Level nach DIN EN ISO 13849 sind Parameter im Bereich der Maschinensicherheit, die das Maß an Zuverlässigkeit einer Sicherheitsfunktion darstellen. Durch das Erreichen des Performance Level d und somit dem zweithöchsten Parameter für die Risikoreduzierung bestätigt die Applikation LaseLCPS-3D-2D seinen hohen Entwicklungsstatus und auch seine Akzeptanz auf dem Markt. Hinsichtlich der Sicherheitsnormen von z.B. Terminalbetreibern in den Containerhäfen ist es wichtig stets funktionierende Kranmaschinen zu besitzen, die einen zuverlässigen Schutz gegen Fehlfunktionen besitzen. Eine hohe Anlagenverfügbarkeit bei Portalkrananlagen (RMG, RTG) sorgt somit nicht nur für mehr Sicherheit in den Arbeitsbereichen, sondern auch für konstante und vorhersehbare Prozesse.

Die spezifische LaseLCPS-3D-2D Variante aus der LCPS-Produktfamilie besteht aus einem kombinierten 3D/2D Lasermesssystem bei dem je ein 2D- und ein 3D-Laserscanner unter dem Kran-Trolley montiert werden. Die LaseLCPS Applikationssoftware sammelt alle Scandaten, führt alle notwendigen Berechnungen durch und sendet die Ergebnisse an die Maschinensteuerung. Um die Informationen über alle vorhandenen Containerstapel im Lagerplatzbereich erhalten zu können, wird vor der allerersten Containerverladung erst einmal während der Inbetriebnahme ein 3D-Profil in Kran- sowie Katzfahrtrichtung erstellt und abgespeichert. Die Scanebenen der beiden 2D- und 3D-Laserscanner verlaufen stets orthogonal zueinander.

Des Weiteren wird der Lagerplatzbereich auch dann während des Normalbetriebs abgescannt, um auch mögliche Schattenbereiche zu erfassen, die z.B. vorher durch erhöhte Containerstapel verdeckt gewesen sind. Für den Zweck der Kollisionsvermeidung wird nun innerhalb der Software ein dynamischer Überwachungskubus um die beförderte Ladung (Container) erzeugt und dargestellt, der permanent eine Überschneidung mit dem Containerprofil prüft. Im Falle einer potentiellen Überschneidung befiehlt die LaseLCPS-Software eine Verzögerung der Kranfahrt durch eine sukzessive Verlangsamung der Fahrtgeschwindigkeit, die letztendlich sogar zu einem völligen Stopp führen kann. Auf den Alltag bezogen liegt der Vergleich mit einer Einparkhilfe sehr nahe, die ebenso Kollisionen vermeidet und dem Fahrer eine nutzenbringende Assistenz bietet.

Zusätzlich ist für jedes der LCPS-Systeme eine Soft Landing Funktion optional verfügbar, die für ein materialschonendes Containerhandling sorgt. Hierdurch erleidet der Kran-Spreader weniger Verschleiß sowie auch zu einer deutlichen Reduzierung der Lärmemission beim Absetzen führt.

Erfahren Sie mehr auf der Produkt-Website…

LASE stellt neue Applikation “Truck Lifting Prevention” vor

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Erfolgreicher Start für “LaseTLP”

 

Bild: Montagebeispiel der Laser-Hardware incl. Schutzgehäuse

15.10.2015 // LASE stellt neue Applikation “Truck Lifting Prevention” vor

LASE bietet jetzt auch ein neues System für die Vermeidung von Anhebungen des gesamten LKW-Gespanns während des Kranhebevorgangs an, die durch defekte oder verriegelte Twistlocks hervorgerufen werden. Dieses neu entwickelte System für LKWs trägt den Namen LaseTLP – Truck Lifting Prevention und ist ein weiteres Produkt, um eine erhöhte Sicherheit bei Containerhebevorgängen gewährleisten zu können. Dieses Messsystem kann sowohl für RTG-, RMG- und ARMG Krananlagen als auch für sämtliche LKW-Trailer-Typen verwendet werden.

Während des Entladevorgangs kann es vorkommen, dass das gesamte LKW-Gespann vom Kran mit angehoben wird, wenn ein oder mehrere Twist Locks noch verriegelt oder noch nicht ganz gelöst sind. Um solchen Gefahrensituationen vorzubeugen ist es notwendig, dass das Anheben des Anhängers im frühestmöglichen Stadium erkannt wird. Solche Vorfälle von angehobenen Container-Chassis oder LKW können zu schwerwiegenden Verletzungen sowie auch zu hohen Schadensmeldungen führen. Bei einer durchschnittlichen Annahme von etwa 80 sog. „Lift Cases“ pro Jahr (innerhalb eines Terminals) kann dies bereits zu Schadensforderungen von ca. 200.000 US Dollar/Euro führen – somit zahlt sich diese Applikation bereits am ersten Tag seiner Inbetriebnahme aus.

Das Messsystem besteht in der Regel aus einem Laserscanner aus der LASE 2000D-Serie, der an einem Portalkran befestigt ist und dessen Scanebene vertikal in Richtung der LKW-Fahrbahn verläuft. Der Scanner verfolgt die Objekte (Container und Anhänger) und vergleicht die Position zwischen dem angehobenen Container und dem Anhängerchassis. Die Messdaten werden an die von LASE entwickelte Software weitergegeben und darin verarbeitet. In dem Fall, dass sich beide Objekte durch einen oder mehrere verriegelte Twistlocks gleichzeitig mit nach oben bewegen, wird der Vorgang gestoppt sobald sich Gespann um einen definierten Bereich gleichzeitig anhebt, bevor jeglicher Schaden oder Unfall passieren kann.

Verschiedenartige Container-Chassis Typen oder Witterungsbedingungen stellen kein Problem für die Software-Applikation LaseTLP dar. Durch die vertikale Orientierung des Laserscanners ist ein zuverlässiger Messbetrieb auch bei z.B. starkem Regen möglich. Weitere Systemvorteile ergeben sich durch die hohe Detektionssicherheit (schnelle Reaktion bei einem Lift-Case) sowie die Eliminierung von Fehlalarmen – dies lässt es zu einem verlässlichen und hoch akzeptierten System für Hafenbetreiber werden. Geringere Materialabnutzung und eine einfache Adaptionsfähigkeit für Retrofit-Projekte stellen einen weiteren Vorteil dar.

Bild: Funktionsprinzip von LaseTLP

Das System ist in der Lage auch unter den rauesten Umgebungsbedingungen zu arbeiten, d.h. in einem Temperaturbereich zwischen -30° und +50° C, bei Starkregen und auch bei Schnee ist eine kontinuierliche Verrieglungserkennung gewährleistet. Um das System so einfach wie möglich integrieren zu können werden nur digitale Ein- und Ausgänge in Standardkonfiguration verwendet. Optional kann auch via TCP/IP, Profibus, etc. eine Verbindung zwischen der vorhandenen Kundensteuerung und dem LaseTLP-System hergestellt werden.

Die LASE GmbH ist zuversichtlich in Bezug auf die Produkteinführung – vor allem auch aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen und dem steigenden Automatisierungsgrad in den Häfen weltweit. Geschäftsführer Dipl. Ing. Lars Ambrosy sagt: “Die gestiegene Notwendigkeit solche ungewollten Lift-Cases von LKW zu vermeiden basiert darauf, dass die Hafen- und Terminalbetreiber vor allem einen kontinuierlichen, voraussehbaren, zuverlässigen und dabei sicheren Kranbetrieb möchten. Durch den Einsatz hoch präziser Laserscanner in Verbindung mit intelligenter Software gehören solche Vorfälle der Vergangenheit an.“

Erste Installationen in unterschiedlichen Terminals bestätigen die Funktion und damit verbundene verbesserte Betriebssicherheit.

Mehr hierzu auf der Produktseite...

 

 

Bilder: © LASE

PSA geht auf Nummer sicher mit LaseSCP

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LaseSCP-3D - Stack Collision Prevention - 3D

 LaseSCP - Stack Collision Prevention

23.09.2014 // PSA geht auf Nummer sicher mit LaseSCP

PSA erteilt LASE den Auftrag für sein bewährtes Anti-Kollisions-System LaseSCP und des Weiteren für die Applikation LaseASC zur exakten Stapelung von Containern.

Beide Systemlösungen aus dem Produktbereich für Häfen sorgen für eine Erhöhung der Sicherheit beim Betrieb von RTG's und sind durch ihre erweitere Performance dazu in der Lage, sogar die Container in benachbarten Containerreihen zu detektieren. Das System für eine fortschrittliche Kollisionsvermeidung basiert auf dem Einsatz von Laserscannern aus der LASE 3000D-Serie und vermisst den gesamten Arbeitsbereich 3-dimensional. Nachdem das 3D-Container-Profil erstellt und abgespeichert wurde, wird es mit der „zukünftigen Position der Last“ verglichen - im Falle einer erkannten Überlappung wird der Kran angehalten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Produktseite...

LaseLCPS - Load Collision Prevention System

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Erkennung der Topographie von Containerstapeln und Vermeidung von Kollisionen für RMGs und RTGs

Allgemeine Merkmale:

  • Anwendung: RMGs & RTGs
  • Kollisionsschutz-Überwachung
  • Topographie-Erfassung
  • Optimierte Fahrkurven
  • Profibus-Schnittstelle

Kurzbeschreibung:

Abhängig von der Blockbreite und Stapelhöhe besteht die Messanlage aus vier oder sechs Laserscannern und einer computerbasierten LASE Control Unit (LCU). Dabei werden jeweils zwei (drei) Laserscanner an beiden Seiten der Brückenträger angebracht.

Die Laserscanner messen die Höhe der Stacks in allen Reihen. Mit dem Wissen (über zusätzliche Sensorik für die Hubhöhenmessung), in welcher Höhe sich die Unterkante des Spreaders bzw. des Containers am Spreader befindet, entscheidet die Messanlage automatisch, ob eine mögliche Kollisionsgefahr besteht. Zusätzlich wird permanent die Topographie des Stacks gemessen, so dass mit diesen topographischen Informationen zeit- und wegopitmierte Fahrkurven berechnet werden können.

Die folgende Animation zeigt unser LaseLCPS System als 3D-Lösung. Des Weiteren existiert hierfür noch eine 2D-Lösung, die als Video unter folgendem Link unseres YouTube-Kanals angesehen werden kann...