LASE GmbH - Moderne Lasermessgeräte & hochentwickelte Softwareapplikationen // State-of-the-art laser sensors & sophisticated software applications

Lkw-Volumenmesssystem sorgt für exakte Materialanlieferung bei M11-Autobahnprojekt (Russland)

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LASE GmbH - 20.06.2017

Um das exakte Ladevolumen von Kipplastern vermessen zu können, wurde für den Kunden EuroTransStroy auf einer Autobahnbaustelle die Applikation LaseTVM in der Nähe der russischen Stadt St. Petersburg in Betrieb genommen. Das laserbasierte Messsystem ermittelt das exakte Volumen der für den Straßenbau eingekauften Materialien wie Sand oder Schotter und verhindert somit mögliche Ladedifferenzen. Des Weiteren sorgt ein angebundenes Kamerasystem mit zusätzlichen Features wie einer Kennzeichenerfassung sowie der Aufnahme des Ladebereichs für ein umfassendes und transparentes Datenhandling im Rahmen der Systemumsetzung.

EuroTransStroy, eines der größten Straßenbauunternehmen in Russland, ist aktuell mit der Erweiterung der M11-Autobahn beauftragt, die die Städte Moskau und St. Petersburg verbinden wird. Die Fertigstellung soll rechtzeitig zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sein, so dass bei einem erhöhten Fahrzeugaufkommen der Verkehr weiter problemlos läuft. Die Gesamtlänge dieses Erweiterungsstückes beträgt ungefähr 684 km und an der betreffenden Baustelle wird aktuell ein Teilstück über 38 km präpariert. Während der Bauzeit wird sehr viel Material wie Sand oder Straßenschotter für die Grundschicht verwendet, die von EuroTransStroy eingekauft werden müssen. Um nun eine präzise Materialverwaltung sowie -abrechnung durchführen zu können, wurde ein laserbasiertes System für die hochgenaue Vermessung von Schüttgütern auf Kipplastern installiert. Mit der Applikation LaseTVM - Truck Volume Measurement erhält der Kunde nun stets das exakte Volumen der gelieferten Materialien.

Das Messsystem befindet sich an einer Anlieferungsstation neben der Autobahn, bei der ein 3D-Laserscanner aus der LASE 3000D-C2-11x Serie unter einer Torkonstruktion angebracht ist. Nach Einfahrt des Trucks werden die Lasermessdaten an die LaseTVM-Software über eine Ethernet-Schnittstelle gesendet und dem Bedienpersonal auf dem Bildschirm dargestellt. Zwei weitere IP-Kameras sind ebenfalls an beiden Enden der Torkonstruktion montiert, mit der eine Kennzeichenerkennung durchgeführt wird. Eine weitere Video-Kamera unterhalb des Torbereichs ist auf den Haltebereich der Lkw gerichtet, so dass die Ladefläche und der Materialtyp eingesehen werden können. Durch die Verwendung einer Wetterschutzhaube sind der 3D-Laserscanner sowie die Kameras vor Wettereinflüssen geschützt.

Der Messablauf beginnt bei der Einfahrt eines Lkw in Schrittgeschwindigkeit (ca. 5 km/h, bei der das Kennzeichen und eine Aufnahme aus der Draufsicht jedes Fahrzeug aufgenommen werden. Nachdem der Lkw eine zentrische Position im Torbereich eingenommen hat, beginnt der 3D-Laserscanner mit dem Scan-Prozess. Gleichzeitig kann das Bedienpersonal bereits den Materialtyp mit den Angaben innerhalb der Lieferdokumente prüfen. Nach einer durchschnittlichen Scandauer von ca. 10 Sekunden ist der erste Messvorgang abgeschlossen und der Lkw kann in den Lagerbereich zum Abladen fahren. Danach kehrt der Lkw vor der Ausfahrt für eine abschließende Leervolumenmessung in den Messbereich zurück. Der 3D-Laserscanner vermisst den entleerten Ladebereich des Lkw, dessen Scandaten wie bei der Einfahrt an die LaseTVM-Software gesendet werden und hieraus wird das exakte Volumen aus der Differenz beider Messdaten (Einfahrt/Ausfahrt) berechnet. Ebenso werden wieder das Kennzeichen und ein Bild aus der Draufsicht erfasst und systemseitig gespeichert.

EuroTransStroy besitzt somit ein Tool für ein umfassendes und transparentes Datenhandling, mit dem alle angelieferten Materialien für evtl. Nachkontrollen abgespeichert sind und über Filteroptionen relativ einfach nachverfolgt werden können. Durch die Nutzung dieses Systems ist der Kunden gegen mögliche Manipulationen hinsichtlich des angelieferten Materials geschützt. Der Kunde hat sich bewusst für eine volumetrische Messung entschieden, da Erfahrungen aus früheren Projekten mit Lkw-Waagen gezeigt haben, dass das Gewicht durch Wasserzuführung manipulierbar ist. Aufgrund der Vielzahl an Lkw-Typen ist eine Sichtprüfung der Materialmenge ebenso nicht ausreichend. Mit der Messanlage hat EuroTransStroy eine zuverlässige, manipulationsfreie und dokumentierte Kontrolle über das gelieferte Material, das ihm und seinen Lieferanten eine solide Abrechnungsbasis bietet.

Erfahren Sie mehr auf der Produkt-Website…

LASE stellt neue Applikation “Truck Lifting Prevention” vor

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Erfolgreicher Start für “LaseTLP”

 

Bild: Montagebeispiel der Laser-Hardware incl. Schutzgehäuse

15.10.2015 // LASE stellt neue Applikation “Truck Lifting Prevention” vor

LASE bietet jetzt auch ein neues System für die Vermeidung von Anhebungen des gesamten LKW-Gespanns während des Kranhebevorgangs an, die durch defekte oder verriegelte Twistlocks hervorgerufen werden. Dieses neu entwickelte System für LKWs trägt den Namen LaseTLP – Truck Lifting Prevention und ist ein weiteres Produkt, um eine erhöhte Sicherheit bei Containerhebevorgängen gewährleisten zu können. Dieses Messsystem kann sowohl für RTG-, RMG- und ARMG Krananlagen als auch für sämtliche LKW-Trailer-Typen verwendet werden.

Während des Entladevorgangs kann es vorkommen, dass das gesamte LKW-Gespann vom Kran mit angehoben wird, wenn ein oder mehrere Twist Locks noch verriegelt oder noch nicht ganz gelöst sind. Um solchen Gefahrensituationen vorzubeugen ist es notwendig, dass das Anheben des Anhängers im frühestmöglichen Stadium erkannt wird. Solche Vorfälle von angehobenen Container-Chassis oder LKW können zu schwerwiegenden Verletzungen sowie auch zu hohen Schadensmeldungen führen. Bei einer durchschnittlichen Annahme von etwa 80 sog. „Lift Cases“ pro Jahr (innerhalb eines Terminals) kann dies bereits zu Schadensforderungen von ca. 200.000 US Dollar/Euro führen – somit zahlt sich diese Applikation bereits am ersten Tag seiner Inbetriebnahme aus.

Das Messsystem besteht in der Regel aus einem Laserscanner aus der LASE 2000D-Serie, der an einem Portalkran befestigt ist und dessen Scanebene vertikal in Richtung der LKW-Fahrbahn verläuft. Der Scanner verfolgt die Objekte (Container und Anhänger) und vergleicht die Position zwischen dem angehobenen Container und dem Anhängerchassis. Die Messdaten werden an die von LASE entwickelte Software weitergegeben und darin verarbeitet. In dem Fall, dass sich beide Objekte durch einen oder mehrere verriegelte Twistlocks gleichzeitig mit nach oben bewegen, wird der Vorgang gestoppt sobald sich Gespann um einen definierten Bereich gleichzeitig anhebt, bevor jeglicher Schaden oder Unfall passieren kann.

Verschiedenartige Container-Chassis Typen oder Witterungsbedingungen stellen kein Problem für die Software-Applikation LaseTLP dar. Durch die vertikale Orientierung des Laserscanners ist ein zuverlässiger Messbetrieb auch bei z.B. starkem Regen möglich. Weitere Systemvorteile ergeben sich durch die hohe Detektionssicherheit (schnelle Reaktion bei einem Lift-Case) sowie die Eliminierung von Fehlalarmen – dies lässt es zu einem verlässlichen und hoch akzeptierten System für Hafenbetreiber werden. Geringere Materialabnutzung und eine einfache Adaptionsfähigkeit für Retrofit-Projekte stellen einen weiteren Vorteil dar.

Bild: Funktionsprinzip von LaseTLP

Das System ist in der Lage auch unter den rauesten Umgebungsbedingungen zu arbeiten, d.h. in einem Temperaturbereich zwischen -30° und +50° C, bei Starkregen und auch bei Schnee ist eine kontinuierliche Verrieglungserkennung gewährleistet. Um das System so einfach wie möglich integrieren zu können werden nur digitale Ein- und Ausgänge in Standardkonfiguration verwendet. Optional kann auch via TCP/IP, Profibus, etc. eine Verbindung zwischen der vorhandenen Kundensteuerung und dem LaseTLP-System hergestellt werden.

Die LASE GmbH ist zuversichtlich in Bezug auf die Produkteinführung – vor allem auch aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen und dem steigenden Automatisierungsgrad in den Häfen weltweit. Geschäftsführer Dipl. Ing. Lars Ambrosy sagt: “Die gestiegene Notwendigkeit solche ungewollten Lift-Cases von LKW zu vermeiden basiert darauf, dass die Hafen- und Terminalbetreiber vor allem einen kontinuierlichen, voraussehbaren, zuverlässigen und dabei sicheren Kranbetrieb möchten. Durch den Einsatz hoch präziser Laserscanner in Verbindung mit intelligenter Software gehören solche Vorfälle der Vergangenheit an.“

Erste Installationen in unterschiedlichen Terminals bestätigen die Funktion und damit verbundene verbesserte Betriebssicherheit.

Mehr hierzu auf der Produktseite...

 

 

Bilder: © LASE

LaseTLP - Truck Lifting Prevention

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Die Applikation LaseTLP - Truck Lifting Prevention gewährleistet eine zuverlässige Erkennung verriegelter Twistlocks und verhindert ein Anheben des gesamten Lkw-Gespanns während der vertikalen Kranfahrt.

Diese intelligente und innovative Lösung wurde entwickelt, um schwere Unfälle bei der Lkw-Entladung durch defekte oder verriegelte Twistlocks zu vermeiden. Das Messsystem kann an RTG, RMG und ARMG Kranen eingesetzt werden und vermeidet das Anheben des Lkw-Gespanns.

In den STS-Entladezonen der Containerhäfen kommt es gelegentlich zu Vorfällen, in denen das gesamte Lkw-Gespann aufgrund verriegelter Twistlocks vom Kran in die Luft gehoben wird. Im Sinne der Vermeidung solch gefährlicher Situationen, die zu schweren Unfällen führen können, ist ein zuverlässiges System entwickelt worden, welches das zu vermeidende Anheben des Anhängers frühstmöglich erkennt. Die Applikation besteht je nach Installationsart aus bis zu zwei LASE 2000D Laserscannern, die am unteren Krangerüst montiert und deren Scanebenen vertikal in Richtung der Lkw-Zone ausgerichtet sind. Die Scanner vermessen die Lücke zwischen dem angehobenen Container und dem Lkw-Anhänger, um die jeweilige Lage zueinander beim Anheben des Containers zu überwachen. Sollten sich beide Objekte gleichzeitig anheben, so generiert das System eine Alarmmeldung für die sofortige Unterbrechung der Kranbewegung bevor jeglicher Schaden passieren kann.

Darüber hinaus besitzt die Applikation eine äußerst schnelle Reaktionszeit sowie ist sie unanfällig gegen Falschalarme.

Kundenvorteile & Merkmale:

  • Hoch zuverlässiges System ohne Falschalarme
  • Einsetzbar für alle Lkw-Anhängertypen (20“, 40“ etc.)
  • Exakte Lückenvermessung zwischen Anhänger und Container
  • Vermeidung ernsthafter Unfälle
  • Zeit-effiziente Prozessoptimierung
  • Schadensvermeidung an Container und Chassis
  • Verringerung von Materialverschleiß
  • Leicht anpassbar auch für Retrofit-Maßnahmen

 

 

Bild: © LASE

LaseTVM - Truck Volume Measurement

Veröffentlich in: Bergbau Logistik
LaseTVM - Truck Volume Measurement
 
Die Produktapplikation LaseTVM-3D - Truck Volume Measurement ist eine hochpräzise dreidimensionale Laser-Messanlage zur Vermessung des Ladevolumens von LKW (Bild: © LASE)
 
Kundenvorteile:
  • Elimination fehlerhafter Gewichtsmessungen durch Feuchtigkeit innerhalb der Umrechnung (bis zu 20% des Volumens)
  • Ausschluss von Gewichtsmanipulationen
  • Hochpräzises Lasermessverfahren (Genauigkeit ca. 2%)
  • Sofortige Volumenerfassung ohne weitere Umrechnungsfaktoren
  • Zeit je Scan nur ca. 5 s / je Truck
  • Messdatenspeicherung für vereinfachte Betriebsprüfung
  • Einfache Unternehmensressourcenplanung
  • Fernwartung und Online Support bei Inbetriebnahme
  • Verringerter Personalaufwand

Kurzbeschreibung:

Um die Transportgüter auf dem LKW exakt vermessen zu können, werden 3D Laserscanner aus der LASE 3000D-C2-11x Serie in Verbindung mit der LaseTVM-Applikationssoftware verwendet. Die Laserscanner werden in ca. 7 m Höhe oberhalb des Bodens zentral in ein Gate montiert. Erreicht ein ankommender LKW seine Halteposition, kann nun das jeweilige Ladevolumen bestimmt werden. Der gemessene Differenzwert aus der aktuellen Lademenge und dem Leerprofil ergibt das Ladevolumen.

Die Applikation kann neben einer dazugehörigen Ampelanlage zur LKW-Positionierung auch als Gate-System oder auch in Kombination mit einem Kiosk-System betrieben werden, bei dem durch unterstützende OCR-Kameras die Nummernschilder während der Anmeldung registriert werden können.